Die industrielle Instandhaltung verantwortet Fremdleistungskosten, die mehrere Prozent vom Umsatz ausmachen können. Oft schlummert in ihnen ein nennenswertes Kostenpotential, weil die Fremdleistungspraxis durch einen breiten Einsatz zum Teil ungenutzter Instrumente verbessert werden kann.

Fremdleistungskosten, Fremdleistungen und deren Ursachen variieren erheblich. Um ihr volles Kostenpotential auf Basis weniger Grundursachen zu auszuschöpfen, müssen neben ihren Mittelwerten auch ihre Spannweiten und Verteilungsformen analysiert werden. Das erfordert Know-how über Instandhaltungs-Leistungen, indirekten Einkauf, Management und Statistische Technik. Nach der Analyse kann entweder eine Gesamtlösung oder Einzellösungen umgesetzt werden. Beispiele:

  • Leistungen nach Aufmaß oder mit Servicepauschale vergeben
  • Service Level und Abrechnungsmodi festlegen
  • Mehrere Angebote einholen
  • Ähnliche Aufträge an zwei Lieferanten vergeben
  • Gezielt neue Lieferanten auswählen
  • Lieferanteile zwischen Lieferanten verschieben
  • Jahresverträge und Mehrjahresverträge vereinbaren
  • Fremdleistungsprozess mit dem indirekten Einkauf organisieren

So wird die Fremdleistungspraxis der Instandhaltung verbessert. Die Fremdleistungskosten sinken schnell und nachhaltig.