Ein weit unterschätztes Erfolgspotential ist für viele Unternehmen die Instandhaltung in Produktion und Kundendienst. Meist findet sie nicht die Aufmerksamkeit der Geschäftsführung. Weder ist die Instandhaltungsleistung Tagesordnungspunkt der Geschäftsleitungssitzungen, noch haben die Mitglieder der Geschäftsleitung Instandhaltungserfahrung. Erst wenn die Geschäftsleitung die best geeigneten Anforderungen an die Instandhaltung stellt, wird diese schnell und nachhaltig zum Wachstum des Unternehmenserfolgs beitragen.

Die Anforderungen an die Instandhaltung sind Anforderungen an Leistung und Exzellenz. Die best geeigneten Anforderungen sollten top-down aus der Unternehmensstrategie abgeleitet und mit Kennzahlen (KPI) versehen werden.

Leistungsanforderungen sind die Instandhaltungsqualität, die Instandhaltungsproduktivität und die Instandhaltungsdauer. Eine Instandhaltung arbeitet mit höchster Qualität, wenn die Anlagen der Kunden nachhaltig an der Kapazitätsgrenze betrieben werden. Die Instandhaltungsqualität wird unter anderem durch die Ausbringung gemessen. Die Instandhaltung arbeitet mit höchster Produktivität, wenn ihre Kosten der Benchmark sind oder ihn unterschreiten. Die Instandhaltungsproduktivität wird beispielsweise durch Instandhaltungskosten bezogen auf den Wiederbeschaffungswert der Anlagen gemessen. Sie arbeitet mit kürzester Instandhaltungsdauer, wenn Instandhaltungsaufträge nachhaltig
verschwendungsfrei abgearbeitet werden.

Die Leistungskennzahlen der Instandhaltung sind meist statistisch, gekennzeichnet durch Mittelwert (u.a. MTBF, MTTR), Spannweite und Verteilungsform. Werden Mittelwerte auf Grundursachen analysiert, sind einstellige bis niedrig zweistellige prozentuale Leistungssteigerungen erreichbar. Werden zusätzlich Spannweite und Verteilungsform mittels Statistischer Technik top-down analysiert, dann werden vielfach hoch zweistellige prozentuale Leistungssprünge schnell und nachhaltig erreicht – durch Massnahmen auf Basis weniger Grundursachen.

Die Anforderungen an Instandhaltungsexzellenz können nach Analyse der Grundursachen oder durch Reifegradmodelle festgelegt werden. Know-how über Instandhaltungsexzellenz ist Bestandteil einer effizienten Analyse der Grundursachen. Dieses Know-how kann auch in einem Reifegradmodell abgebildet sein. Reifegradmodelle für Instandhaltungsexzellenz allein, ohne Kenntnis der Grundursachen, verleiten oft zu vielfältigen, teuren Massnahmen, die keinen dauerhaften Erfolgszuwachs bewirken.

Wir beraten Sie, einen schnellen, nachhaltigen Erfolgszuwachs durch
Instandhaltungsexzellenz zu erreichen. Wir bewirken Leistungssprünge der Instandhaltung durch Statistische Technik.