Planen, messen und steuern Sie die Entwicklungsproduktivität direkt. Eliminieren Sie die Verschwendung in der Entwicklung und erreichen so den Leistungssprung an die Spitze.

Die Entwicklungsproduktivität ist einer der größten Hebel in der Hand der Unternehmensführung, um profitables Wachstum zu steigern. Jedoch gehört sie zu den am schwersten zu messenden Produktivitäten, da sie sehr vom Wandel des Projektportfolios und der Produktanforderungen beeinflusst wird. Wegen schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit sieht das Management die Steigerung der Entwicklungsproduktivität oft als riskant an. Gelingt jedoch die direkte Messung, dann können Produktivitätspotentiale von 20% bis 60%, in Einzelfällen weit darüber hinaus, freigesetzt und für profitables Wachstum eingesetzt werden.

Die Entwicklungsproduktivität wird oft unsystematisch gemessen. Trotz Verbesserung von Kennzahlen wie Entwicklungskosten in % vom Umsatz bleibt das aus vielen Eindrücken genährte Bauchgefühl, dass die Forschung und Entwicklung nicht wirklich produktiver geworden ist.

Die Produktivitätspotentiale in der Entwicklung sind so vielfältig wie Forschung und Entwicklung komplex sind. Die Potentiale sind deshalb für das Controlling oft unsichtbar oder nicht messbar. Sie können tief in den Zielen, in der Technik, in den Prozessen, im Projektmanagement und in der anfänglichen Ungewissheit oder Unsicherheit von Entwicklungsprojekten verborgen sein.

Langfristplanungen und Entwicklungsbudgets werden mit oft weit reichenden Folgen unsystematisch aufgebaut: Teilweise hohe zweistellige Produktivitätspotentiale sind intransparent; Entwicklungsergebnisse sind immer wieder wenig verlässlich mit der Folge sehr hoher Margenausfälle; Umsteuerung von Entwicklungskapazität ist erschwert.

Die Entwicklung hat in der Vergangenheit meist viele Massnahmen zur Produktivitätssteigerung eingeführt, beispielsweise Tools und Best Practises. Aus Sicht des Controllings ist deren Wirkung mangels Messbarkeit oft verpufft: die Forschung oder Entwicklung „hat wieder ein Spielzeug bekommen“.

Gelingt die direkte Messung der Entwicklungsproduktivität, wird das Planen und Steuern auf Basis verlässlicher Kennzahlen möglich. Die Anforderungen werden sinnvoll standardisiert. Die Anzahl der Entwicklungszyklen wird reduziert. Der Entwicklungsprozess wird selektiv durch Vorentwicklung, System Engineering, Simulation, schlanke oder agile Techniken entschlackt. Das gewachsene Versuchskonzept wird grundlegend überprüft. Eine wirkungsvolle Kapazitätssteuerung wird dort eingeführt, wo sie wirtschaftlich ist. Die Entwicklungsleistung wird selektiv durch Fremdvergabe, Niedrigkostenstandorte oder Co-Entwicklung mit Partnern neu verteilt. Komplexe Matrixorganisationen der Entwicklung werden vereinfacht. Forschung und Entwicklung werden am Geschäft ausgerichtet.

Mit steigender Entwicklungsproduktivität ist die Unternehmensführung in der Lage, Teile der Entwicklungskapazität für vermehrtes profitables Wachstum zu planen. Der Schlüssel dazu ist die Statistische Technik. Sie ist erprobt, die Produktivitätspotentiale der Entwicklung nicht nur sichtbar zu machen, sondern auch direkt zu messen, verlässlich zu quantifizieren und für Planung und Steuerung zur Verfügung zu stellen. So wird Spitzenleistung in der Entwicklungsproduktivität erreicht. Verdienen dafür nicht Forschung und Entwicklung Applaus?